Cloudy’s Column: This is why I don’t love you, Beyoncé.

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The title of this column says it all. Not refered to her music but her as a person. 

Meine Freunde werden nun genüsslich schmunzeln, denn sie wissen es schon längst: Ich mag ja Beyoncé Knowles nicht besonders. “Nicht besonders” ist hierbei eine höfliche Untertreibung für die Öffentlichkeit, im Prinzip kann ich die Ische nicht ab. Wobei ich an dieser Stelle betonen muss, dass sich nachfolgende Worte nicht auf ihre Gesangeskünste beziehen, sondern rein auf ihre Person. 

Ja ja, buht mich jetzt aus so viel ihr wollt, ich finde die Frau nämlich nicht annähernd so attraktiv wie jeder zweite willige Mann da draußen. Zwar stehe ich auf kurvige Frauen und die Dame könnte zweifelsohne als Verkörperung der Weiblichkeit angesehen werden, doch kommt es für mich auch immer darauf an, wie man selbige in Szene setzt und Miss Knowles sollte definitiv den VHS-Kurs zu “Sexy sein ohne Fleischesbeschau” besuchen. Mit zwei Liter Öl auf vierzehn Kubikmetern Schenkeln finde ich die Inszenierung nämlich nicht besonders gelungen. Blitzt hierzu noch Oberlippenschweiß bei der Nahaufnahme in die Kamera und wird das perückenhafte Haar von rechts nach links gepeitscht, bis es auf jeder Seite unter den triefnassen Achseln hängen bleibt, ist für mich das Grauen perfekt. Da hilft es auch nicht, dass die gute Dame – anstatt den Zuschauer Lerchen gleich zu beträllen – immer wie der Rudelkönig der Löwen im Zoo rumschreit und einen Blick aufsetzt, bei dem ich mich tatsächlich persönlich vor meinem Fernseher angegriffen fühle – obwohl ich mich bei ihren Zuckungen, Ruckungen und Wirrungen, die nicht ernsthaft vom Choreographen beabsichtigt sein können, manchmal wirklich frage, ob Miss Knowles nicht doch ein epileptisches Problem hat und wo denn verdammt nochmal der Arzt bleibt. Denn tänzerisch wertvoll mag ihr spastischer Tanzstil vielleicht in Videos ganz nett aussehen – obwohl, lasst mich überlegen, selbst da sieht es behindert aus – aber versucht das mal im Club nachzumachen! Ich wette da hängt kein Typ sabbernd neben euch und schleckt euch das triefende Körperöl vom wabbelnden Schenkel um zum Schluss genüsslich mit den Lippen den Oberlippenschweiß aufzusaugen, während ihr ihn mit verdrehten Augäpfeln wahlweise Ellenbogen oder Knie im Sekundentakt in seine Weichteile rammt.  Sollte das ganze doch funktionieren, dann will ich gar nicht wissen in welchen Art von Clubs und Metiers ihr euch rumtreibt.  Kurzum, ich mag Beyoncé Knowles nicht. Die Tatsache, dass sie mit meinem Jugendschwarm Jay-Z liiert ist, spielt hierbei natürlich gar keine Rolle. Nö. Immerhin habe ich ja noch Eminem, der als Badboy-Traummann zu haben ist. Nachdem X-Factor Gewinnerin Edita Abdieski allerdings  in einer Sendung Beyoncé’s Song “Why don’t you love me” grandios hinträllerte geht mir dieser Ohrwurm nicht mehr aus dem Kopf und ich ertappe mich, wie mein eigenes Hinterteil zu dem Beat wackelt. Vielleicht mag ich Beyoncé’s Musikvideos also zu 4% doch…zwei Prozent für Me, Myself and I und nochmals zwei für folgenden Song…obwohl ich mir wünschte, die guten Vox Stylisten hätten sich modetechnisch für Edita’s Auftritt noch ein bisschen mehr Inspiration durch das Video geholt … ich habe es jedenfalls und überlege mir ernsthaft, nur noch im Stil der 50-er aus dem Haus zu gehen und wer weiß, vielleicht ist ja genau das der Zeitpunkt, an dem ich mich irgendwie doch in Beyoncé Knowles verliebe. Enjoy!